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Apply Easy!

An dieser Stelle bieten wir Ihnen einige Hinweise und Tipps, die Ihnen im Bewerbungsprozess von Nutzen sein können – egal, ob Sie neu oder „erfahren“ in diesem Bereich sind.

Vorbereitung


Entscheidend für Ihren Erfolg ist auch die Vorbereitung. Nehmen Sie sich Zeit um zu überlegen, welche Ihre besten Eigenschaften sind, was Sie gut machen und was Sie zufrieden macht. Sind Sie eine Person, die ständige Kommunikation mit Menschen genießt, oder langweilt Sie das eher? Sind Sie bereit, täglich acht Stunden an fünf Tagen in der Woche im Büro zu verbringen, oder arbeiten Sie lieber an der frischen Luft?
Konzentrieren Sie sich außerdem auf Ihre fachlichen Fähigkeiten – sprechen Sie bspw. zwei, drei oder mehr Sprachen und welche Branchen sind besonders interessant für Sie? Die Menschen in Ihrer Umgebung können Ihnen unter Umständen dabei helfen; bspw. Freunde, Familie, Lehrer/Dozenten, Kommilitonen oder andere Bekannte – fragen Sie sie nach ihrer Einschätzung.
Sobald Sie sich für einen Geschäftszweig bzw. einen Bereich entschieden haben, in dem Sie erfolgreich sein möchten, recherchieren Sie weiter! Recherchieren Sie im Internet und informieren Sie sich über die spezifische Industrie und Unternehmen, welche Ihnen die gewünschte Entwicklung bzw. Perspektiven bieten können. Beobachten Sie die Medien und behalten Sie stets die aktuellen Neuigkeiten im Blick, um Bescheid zu wissen, wo Sie Ihre Zeit und Mühe am besten investieren.

Quellen

Offline


Jobmessen: Diese bieten die Möglichkeit, direkt mit potentiellen Arbeitgebern ins Gespräch und direkt an weitere interessante Informationen über das Unternehmen aus erster Hand zu kommen.

Online

XING: Das größte, berufsbezogene Netzwerk in der DACH-Region. XING ist ein berufliches Netzwerk, in dem sich Berufstätige, aber auch Arbeitssuchende nach dem Social-Media-Prinzip in einem umfassenden Profil darstellen und mit anderen Nutzern vernetzen, sowie sich über ganze Unternehmen informieren können. Folgendes sollten Sie beachten:

  • Halten Sie Ihr Profil nach Möglichkeit stets aktuell.
  • Beschreiben Sie sich, Ihre bisherigen Stationen und Ihre relevanten Stärken so detailliert wie möglich.
  • Profitieren Sie von der „Für Recruiter“-Funktion – hier können Sie Informationen über sich angeben, die nur Recruiter sehen können.

LinkedIn: Das größte internationale, berufsbezogene Netzwerk. Das Prinzip von LinkedIn ähnelt dem von XING, jedoch ist LinkedIn auch über die DACH-Region hinaus populär, vor allem in englischsprachigen Ländern.

Falls Sie noch mehr über ein konkretes Unternehmen in Erfahrung bringen möchten, könnten sich folgende Quellen ebenfalls als hilfreich erweisen.

Facebook: The wor(l)d of mouth. Facebook wird weltweit nicht nur von Privatpersonen, sondern auch von Unternehmen genutzt – beinahe alle größeren Unternehmen pflegen auch ein Facebook-Profil. Sie können diese einfach über die Suchfunktion ausfindig machen und ihnen folgen. Im Optimalfall bekommen Sie so nicht nur Informationen über Stellenangebote und Neuigkeiten, sondern auch einen Eindruck über das Arbeitsklima. Zu beachten: Sie sollten auf Facebook ggf. die Einstellung so vornehmen, dass Arbeitgeber und Kollegen nicht sehen können, welchen Unternehmen Sie folgen.

Twitter: kurz, aber deutlich gesagt. Beinahe jedes größere Unternehmen hat ein Profil beim Kurznachrichtendienst Twitter. Interessanten Unternehmen können Sie folgen, um sich über aktuelle Informationen auf dem Laufenden zu halten. Bekanntestes Merkmal von Twitter ist der Hashtag (#), mit diesem suchen Sie nach spezifischen Kennwörtern, bspw. „#EasyConsultDE“.

Google+: Das Prinzip von Google+ ist dem von Facebook ähnlich, nur sollten Sie hier schon von Anfang an wählen, welche Informationen für wen sichtbar sind. Sie können hier verschiedene Kreise definieren, bspw. Freunde, Kollegen etc.

Kununu: Wer sagt was? Kununu ist die größte deutsche Plattform zur Arbeitgeberbewertung. Sie können hier einsehen, welche Bewertungen die verschiedenen Unternehmen von ihren aktuellen und ehemaligen Arbeitnehmern, aber auch Bewerbern (z.B. im Hinblick auf den Bewerbungsprozess) bekommen. Neben dem Rating-System haben User auch die Möglichkeit, persönliche Kommentare zu verfassen und detaillierter auf Ihre Erfahrungen einzugehen, ebenso besteht eine Möglichkeit der Stellungnahme für das Unternehmen. Diese Bewertungen können Sie dann bspw. mit denen anderer Unternehmen vergleichen.

Bewerbungsunterlagen vorbereiten

Anschreiben: Mit dem Anschreiben bringen Sie Ihre Motivation in Bezug auf die Stelle zum Ausdruck. Hier haben Sie die Gelegenheit, zu erklären warum gerade Sie so geeignet für die Position sind. Verallgemeinern Sie nicht zu sehr und versuchen Sie, für jede Stelle ein individuelles Anschreiben zu formulieren.
Grundsätzlich sollte das Anschreiben folgende Fragen beantworten:
Auf welche Position bewerben Sie sich und woher wissen Sie davon?
Was können Sie Ihrem möglichen Arbeitgeber anbieten? Werden Sie konkret und verstecken Sie sich nicht hinter Behauptungen. Versuchen Sie bspw. Bezug auf die Stellenausschreibung zu nehmen und belegen Sie Ihre Angaben, z.B. mit Hilfe Ihrer Berufserfahrung.
Was können Sie zusammen erreichen?
Bedanken Sie sich für das Interesse und bringen Sie zum Ausdruck, dass Sie sich auf ein persönliches Gespräch freuen.

Lebenslauf: Die allgemeinen Regeln für Bewerbungsunterlagen sind relativ einfach – der Lebenslauf sollte nicht länger als eine, maximal aber zwei Seiten sein. Er ist kurz und präzise, aber auch informativ, ebenso weist er auf Ihre Stärken und Ihre Kompetenzen in Bezug auf die mögliche Stelle hin.
Das Layout ist dabei grundsätzlich Geschmackssache, angeben sollten Sie aber Folgendes:
die Namen Ihrer jeweiligen Arbeitgeber und die monatsgenauen Zeiträume Ihrer Anstellung,
jeweils in drei bis vier Zeilen Ihre Aufgabenbereiche bzw. Kernkompetenzen,
weitere mglw. relevante Kenntnisse, wenn diese von Interesse sein können,
Ihre aktuellen Kontaktdaten inklusive Telefonnummer und E-Mail-Adresse.

Foto: Wenn Sie Ihren Unterlagen ein Bewerbungsfoto hinzufügen möchten, sollte dies natürlich möglichst seriös wirken. Optimal ist die für Ihren neuen Job angemessene Kleidung, zumindest aber ein weißes Hemd o.Ä. Party-Fotos oder unscharfe Selfies vor der heimischen Raufasertapete machen hingegen keinen guten Eindruck. Am besten lassen Sie diese Fotos bei einem professionellen Fotografen machen.

Einladung zum Vorstellungsgespräch

Wenn Sie eine Einladung bekommen, sollten Sie versuchen, diese möglichst innerhalb von zwei Tagen zu beantworten. Als Faustregel gilt: wenn Sie eine mündliche Einladung bekommen, antworten Sie mündlich - wenn Sie eine schriftliche Einladung bekommen, antworten Sie schriftlich. Sollten Sie die Einladung per Telefon bekommen, fragen Sie am besten, ob Sie diese auch schriftlich bestätigen sollen.
Es ist übrigens absolut in Ordnung, wenn sie nach dem entsprechenden Dresscode fragen. Es gilt der Grundsatz, dass man zu einem Vorstellungsgespräch so gehen sollte, wie man auch zur Arbeit gehen wird. Im Zweifelsfall macht man mit einem Anzug bzw. „smart casual“ nur selten etwas falsch. 


Reisekosten: Wenn Sie eingeladen wurden, können Sie sich nach einer Erstattung der Reisekosten erkundigen. In vielen Fällen werden diese durch den Arbeitgeber übernommen. Sollte dem nicht so sein, findet sich hierzu i.d.R. eine entsprechende Bemerkung in der Einladung.
Wenn es sich aber um ein erstes Vorstellunggespräch mit einem Ansprechpartner einer 
(Personal-)Agentur handelt, ist es nicht üblich, dass Reisekosten übernommen werden. Dennoch können Sie dazu natürlich erkundigen – fragen kostet nichts.


Termine verschieben: Gelegentlich kann es passieren, dass man einen bereits bestätigten Termin verschieben muss. Ursachen können u.a. sein:

  • Dienstreise – falls sie noch tätig sind,
  • Krankheit,
  • private Gründe.

In diesem Fall ist es wichtig, dass sie so zeitnah wie möglich ihren Ansprechpartner informieren. Schreiben Sie, dass Sie immer noch Interesse an der Stelle haben und fragen sie nach einem Alternativtermin. Unnötig zu sagen, dass es nicht gut aussieht, wenn sie als Grund für eine Terminverschiebung ein anderes Vorstellungsgespräch oder private Termine angeben – oder eine Erklärung gar gänzlich fehlt. 

Ein Vorstellungsgespräch führen

Begrüßung: Wenn Sie sich an der Rezeption vorstellen, begrüßen Sie auch die Empfangskraft, stellen Sie sich vor und geben Sie den Namen Ihres Ansprechpartners sowie den Grund Ihres Besuches an.
Nicht zu spät und nicht zu früh – versuchen Sie, pünktlich zu sein. Zu spät zu kommen ist selbstredend ein Tabu, schon dadurch, dass Ihre Gesprächspartner in den meisten Fällen auch noch andere Termine haben. Ein paar Minuten zu früh da zu sein ist natürlich kein Problem, so lange Sie nicht den Eindruck erwecken, ein Problem mit der Wartezeit zu haben. Es ist jedoch nicht ratsam, deutlich mehr als fünf Minuten zu früh anwesend zu sein, da sich Ihr Ansprechpartner sonst durch Ihr frühes Erscheinen unter Zeitdruck gesetzt fühlen könnte.

Händedruck: Studien haben ergeben, dass die Körpersprache oftmals wichtiger als das Gesprochene ist. Der Händedruck ist dabei eines der ersten Zeichen Ihres Selbstbewusstseins. Der Händedruck sollte fest und ohne größeres Schütteln der Hand erfolgen. Tipp: für den Fall, dass mehrere Teilnehmer am Vorstellungsgespräch teilhaben, sollten sie bei der Begrüßung möglichst der Hierarchie folgen (unabhängig davon, ob Frauen anwesend sind oder nicht) – d.h. sie begrüßen zuerst denjenigen, der die höchste Position im Unternehmen innehat.

Visitenkarten: Wenn Sie die Visitenkarten der Ansprechpartner bekommen, schauen sie diese kurz an, bevor Sie sie in die Tasche stecken. Es macht keinen guten Eindruck, die Karten direkt in die Tasche zu stecken, ohne vorher wenigstens einen kurzen Blick darauf zu werfen. Während des Gesprächs sollten Sie aber genauso wenig die Karte in der Hand haben und damit „spielen“, da Sie damit einen eher nervösen Eindruck erwecken könnten.

Das Eis brechen: Es ist normal, am Anfang des Gesprächs Fragen wie „haben Sie uns gut gefunden?” gestellt zu bekommen. Bleiben sie freundlich und antworten sie. Abgesehen vom üblichen „Small-Talk“-Faktor können solche Fragen auch durchaus einen Zweck haben, z.B. ob Sie sich gut orientieren können, pünktlich sind oder ein Problem mit der Anfahrt haben.

Selbstpräsentation: Erzählen Sie über sich. Nachdem Sie im Gespräch erste Informationen zum Unternehmen bzw. der Stelle bekommen haben, ist es i.d.R. an Ihnen, sich zu präsentieren und die Ansprechpartner zu überzeugen, dass Sie der richtige Kandidat für diese Stelle sind. Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie es noch vermeiden, Fragen zum Unternehmen zu stellen – für diese ist üblicherweise am Ende des Gespräches ausreichend Zeit.
Gehen Sie dabei ruhig ins Detail – die allgemeinen Informationen kennen Ihre Gesprächspartner bereits aus dem Lebenslauf.  Wieder gilt: vermeiden Sie Behauptungen und versuchen stattdessen, Beispiele zu geben. Ihnen ist bewusst, was die Firma sucht – versuchen Sie, mit konkreten Beispiele aus Ihrer Erfahrung Ihren Gegenüber zu überzeugen.

Rückfragen: An dieser Stelle können Sie alle Fragen, die während des Gesprächs aufgekommen sind, stellen – dazu können Sie sich während des Gesprächs problemlos Notizen machen, dies ist auch ein Zeichen für ernsthaftes Interesse Ihrerseits am potentiellen Arbeitgeber. Keinen guten Eindruck macht es hingegen, wenn Sie direkt nach dem Gehalt fragen. In der Regel stellt die Frage über Ihre Gehaltsvorstellungen der Arbeitgeber.

Das Gespräch beenden: Bleiben Sie zum Abschluss des Gespräches so verbindlich wie möglich:

  • Informieren Sie sich über die nächsten Schritte im Bewerbungsprozess.
  • Verständigen Sie sich auf ein Datum, zu dem Sie eine Rückmeldung wünschen bzw. Ihnen das Unternehmen diese geben kann. Es ist dabei okay, sich zu erkundigen, ob Sie selbst telefonisch Kontakt aufnehmen dürfen, sollten Sie bis zu diesem Datum noch kein Feedback erhalten haben.
  • Klären Sie, wer Ihr Ansprechpartner im weiteren Prozess ist bzw. mit wem Sie Kontakt halten.

E-Mail schicken: Nach etwa 24 Stunden sollten Sie eine E-Mail an den Ansprechpartner schicken, in der Sie sich für das Gespräch und das Interesse an Ihrer Person bedanken. Bekräftigen Sie darin noch einmal Ihr Interesse an der Stelle sowie dem Unternehmen. Weisen Sie außerdem darauf hin, dass Sie für Rückfragen und weitere Informationen gerne zur Verfügung stehen.